Der Haushund hat im Laufe seiner Domestikation eine Vielfalt von Größenvarietäten entwickelt, wie sie sonst bei keiner anderen Säugetierart vorkommt. Die Gewichte schwanken von 0,5 kg beim Chihuahua bis zu über 100 kg beim Bernhardiner. Ein Forscherteam der Universität Utah und sieben andere Institutionen sind der Frage nachgegangen, warum Zwerghunde klein bleiben (siehe WUFF 6/2007). Sie haben dazu die DNA von 3.241 Hunden aus 143 Rassen untersucht. Darunter befanden sich sowohl Zwerge (Chihuahua, Mops) als auch großwüchsige Rassen (Mastiff, Dt. Doggen u.a., sowie Portugiesische Wasserhunde, die in Amerika in drei Größen gezüchtet werden). Die Forscher konnten bei den Zwerghunden einen Abschnitt in der DNA lokalisieren, der die Aktivität des Wachstumsgens (IGF1) und damit auch die Produktion von Wachstumshormonen hemmt. Diese DNA-Sequenz wurde bei allen kleinwüchsigen Rassen gefunden, aber auch bei einigen normalwüchsigen Rassen, wie z.B. beim Rottweiler ...
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