Auge in Auge mit Wölfen und Kojoten


Autor: Thomas Riepe / Ausgabe: 2009-02

Ein Alphawolf läuft in seinem Rudel nicht immer vorne, ohne dadurch ein „Dominanzproblem“ zu bekommen. Über diese und andere spannende Beobachtungen an Wölfen und Kojoten imYellowstone-Nationalpark ein Bericht von Thomas Riepe.

Für den Tierfreund ist es sicherlich eine der schönsten Beschäftigungen, Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Häufig vermitteln Fernsehreportagen zudem ein Bild, als könnte man für Filmaufnahmen einfach zwischen Bären herumlaufen oder Körperkontakt mit Wölfen, Pumas oder Greifvögeln herstellen. Solche Aufnahmen sind zwar oft schön und spektakulär, sie spiegeln aber in keiner Weise die Wirklichkeit wieder. Professionelle Tierbeobachtung, sei es aus Forschungs­gründen oder in der Hoffnung auf gute Film- oder Fotoaufnahmen, ist weitaus aufwändiger und anstrengender als der Betrachter der Bilder auch nur zu ahnen vermag.

Meist kommt man den Tieren nicht wirklich nah, man beobachtet oft ­stunden- bis wochenlang nur aus weiter Entfernung, häufig auch nur den Platz, wo die Tiere auftauchen könnten, die man sucht. Kälte, Hitze oder Feuchtigkeit sind dabei meist die einzigen Begleiter, die täglich treu an der Seite ­des Wildtierbeobachters sind. Aber wenn man das Glück hat, zumindest einen Teil seines Berufslebens mit der Beobachtung von Tieren zu ­ver­bringen, nimmt man die Wartezeiten und Wetterbedingungen gerne in Kauf. Manchmal wird man mit Augenblicken belohnt, die einen daran erinnern, warum man diese Strapazen auf sich nimmt ...


Den vollständigen Artikel können Sie in der WUFF Ausgabe 02/2009 nachlesen.