Zecken und Milben


Parasiten des Hundes

Autor: Dr. Hans Mosser / Ausgabe: 2009-05

Sie lässt sich mit quasi ausgebreiteten Armen auf ihren Wirt fallen und verfügt über eine hochkomplizierte ausgefeilte Methode, um sich von seinem Blut zu ernähren. Dass sie dabei auch Krankheitserreger überträgt, macht sie gefährlich für Mensch und Hund: Die Zecke. So wie Zecken gehören auch Milben zu den Spinnentieren. Die beim Hund üblichen Milben übertragen zwar keine Krankheiten, können aber selbst ­Krank­heitsbilder wie die Räude verursachen.

Zecken
Nicht nur wir und unsere Hunde freuen uns über den Beginn der wärmeren Jahreszeit, auch die Zecken werden wieder aktiv. Und dies gerade dort, wo auch wir uns aufhalten möchten: in der Natur.

Von den weltweit über 800 ­Zecken­arten haben hierzulande der Holzbock (Ixodes ricinus), die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) und die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) Bedeutung. Sie finden sich in der Natur dort, wo es viel Unterwuchs gibt, also Buschwerk und hohes Gras, an denen sich Mensch und Hund die Plagegeister abstreifen.
Das sind vor allem Laub- und Mischwälder, aber auch Parks oder Hausgärten (Holzbock). Zunehmend finden sich Zecken aber auch in feuchten Wald- und Wiesenbereichen und in Auwäldern entlang von Flüssen (Au­waldzecke).


Den vollständigen Artikel können Sie in der WUFF Ausgabe 5/09 nachlesen.