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Hundeführschein & Rasselisten | ![]() |
Politische Kosmetik statt echter Problemlösung |
Autor: Dr. Hans Mosser / Ausgabe: 2010-03 |
„Es geht uns nicht um sachliche Argumente oder Beißstatistiken, sondern um ein subjektives Empfinden der Bevölkerung”. Diese Aussage von Stadträtin Mag. Ulli Sima, im Rahmen eines Gespräches mit WUFF-Verleger Gerald Pötz am 25. Jänner 2010 im Wiener Rathaus, steht stellvertretend für das, was Politikwissenschaftler Populismus nennen. Dennoch, ein soziologisches Problem lässt sich weder kynologisch noch mit einer Sachkundeprüfung lösen. Weder eine Rasseliste noch ein Hundeführschein in Wien oder Niederösterreich wird verhindern, dass Psychopathen Hunde scharf machen oder mit ihren Hunden andere Hundehalter terrorisieren. Doch darum scheint es nicht zu gehen, sagen Experten. Vielmehr seien Hundethemen stets ein geeignetes Mittel der Politik, von anderen Problemen abzulenken. |
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