„Air Chihuahua“: Luftbrücke für Chihuahuas
Über 60.000 Chihuahuas sollen in Los Angeles leben – Folge des durch Paris Hilton, Britney Spears und andere Promis ausgelösten Hypes. Doch mittlerweile werden die Tiere zu Hunderten ausgesetzt, die Tierheime der Stadt können die Hunde nicht mehr unterbringen. Eine US-Tierschutzorganisation hat daher vor einem Jahr eine Luftbrücke zwischen Los Angeles und anderen Städten in den USA eingerichtet. Nun wurde dieser Rettungsdienst, genannt „Air Chihuahua“, auf Kanada ausgeweitet.
Mehr als 60.000 Chihuahuas sollen nach Schätzungen in Los Angeles leben. Viele von ihnen führen ein wahres Luxusleben. Die Hündchen sind überall in Cafés und Bars zu sehen, wo sie von den stolzen Besitzern wie Babys verhätschelt werden. Der Chihuahua-Boom wurde durch Filme wie „Natürlich blond“ und „Beverly Hills Chihuahua“ angeheizt. Auch Jugendidole wie Partygirl Paris Hilton oder Popsängerin Britney Spears haben den Kult um das Hündchen befördert, indem sie Chihuahuas zum Teil ihres Outfits machten, wie Madeline Bernstein von der Tierschutzorganisation „Society for the Prevention of Cruelty to Animals Los Angeles“ (spcaLA) sagt.
Das Problem aber sei, dass Chihuahuas nun mal keine Accessoires seien, sondern eben ganz normale Hunde. „Sie machen Häufchen, pinkeln, und man sollte auf sie aufpassen. Aber die jungen Mädchen wünschen sie sich so, wie sie sich eine schöne Handtasche wünschen – und dann werden sie ihrer überdrüssig“, schildert Madeline...
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