Britische Rassen - Inselcharme und Tea Time-Hunde

Wie in den Porträts schon mehrmals erwähnt, darf man auf der Suche nach Herkunft und Historie der Hunderassen die Geschichte des Landes nicht außer Acht lassen, in dem sie entstanden sind bzw. heute noch leben. Mit den größten Einfluss auf die Entstehung der Britischen Hütehunde hatten wohl die Wikinger und die Franzosen. Es gibt natürlich weit mehr britische Rassen, als wir in diesem Porträt vorstellen können, daher haben wir ein paar einzelne Rassen ausgewählt, die näher vorgestellt werden.

Aus Lapphunden, den kleinen nordischen Spitztypen, und französischen Hütehunden entwickelten sich ab etwa dem 8. Jahrhundert die heute bekannten britischen Hütehunderassen. Bei den Wind- und Laufhunden auf der Insel sind sich so ziemlich alle Chronisten einig, dass diese Rassen von den alten keltischen Bracken und der Greyhound mit größter Wahrscheinlichkeit vom „Vertragus“ abstammen.

Bearded Collie – Lebensfreude pur
Die wohl ältesten Hinweise auf lang-zotthaarige Hütehunde finden sich in Asien. Die Tibeter waren und sind seit Urzeiten Hirten, die ihre Herden den Nutzhunden anvertrauten. Verblüffend ähnliche Hundearten findet man in den Anden in Südamerika, die genau wie ihre asiatischen Verwandten zum Hüten und Beschützen der Viehherden eingesetzt wurden. Eine entwicklungsgeschichtliche Verbindung kann unter diesen Hunden allerdings nicht hergestellt werden, eine Verwandtschaft ist also ausgeschlossen. Was man daraus aber...

Sie sind noch nicht als Abonnent freigeschaltet und können daher noch nicht den gesamten Artikel lesen.

Login

Dieser Artikel ist nur für WUFF-Online-Abonnenten oder Heft-Abonnenten in voller Länge lesbar. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich.
 

Weitere Artikel aus WUFF 2011|05

Hier finden Sie weitere Artikel aus diesem Heft:
[mehr]

Die britischen Hunde aus der Sicht der Hundetrainerin

Natürlich kann ich hier nicht jeden einzelnen Hund einer Rasse beschreiben, den ich schon kennen lernen konnte, das würde den Rahmen dieser komprimierten Übersicht sprengen. Die in dieser Artikelreihe von mir beschriebenen Hunde sind immer Einzelfälle, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind ... [mehr]

Der Manchester Terrier aus der Sicht des Hundepsychologen

Hunderassen, wie wir sie heute kennen, sind ja bekanntlich in der Mitte des 19. Jahrhunderts in England bzw. dem Vereinigten Königreich entstanden. Vorher gab es zwar schon Rassen und sogenannte Landschläge, allerdings nicht in dem Umfang und vor allem nicht so reglementiert von Rassevereinen ... [mehr]

Service

Rasseklubs

Aufgrund der verschiedenen Rassen können wir hier nicht alle zuständigen Rasseclubs anführen.
Hier ­finden Sie die Rasse betreuenden Vereine der Dachorganisationen
ÖKV (Ö):
http://www.oekv.at/vereine/rasse-und-zuchtvereine.html

VDH (D):
http://www.vdh.de/mitgliedsvereine.html

SKG (CH):
http://www.skg.ch/docs/SKG/Rasseklubs.pdf

Quellen

Kynegetikos, überarbeitete ­Version von Arrianus, *95 - +175 n. Chr.
De Venatione, Oppian von ­Apamea, 2. Jahrhundert n. Chr.
De Canibus Britannicis, Johannes Caius, 1570
A General History of Quadrupeds, illustriert von Thomas Bewick 1790
The illustrated Book of the Dog, Vero Shaw, 1889
Geschichte und Beschreibung der Rassen des Hundes, Ludwig Beckmann, 1895
Terrier der Welt, Tom Horner, 1984
Enzyklopädie der Rassehunde, Hans Räber, 1995