Neues aus der ­Hundeforschung

Wien war im Sommer Veranstaltungsort des weltgrößten Wissenschaftskongresses zum Thema Hunde. Rund 500 Wissenschaftler berichteten über das gesamte Feld der noch recht jungen Hundeforschung, von der ­Genforschung über Ver­haltens­analysen bis zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des jahrtausendelangen Zusammenlebens.
Neueste Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die Tiere ihre Menschen viel besser als bisher angenommen verstehen und sich erstaunlich gut auf diese einstellen ­können.

Das „Who is Who“ der internationalen Mensch-Hund-Forschung versammelte sich Ende Juli in Wien, um die neuesten Erkenntnisse über Hunde und Wölfe auszutauschen. Der Themenbogen spannte sich von der Entwicklungsgeschichte der Caniden in der Vergangenheit bis zum heutigen Haushund, über Verhaltensforschung, Lernverhalten und Erinnerungsvermögen, rassespezifische Eigenheiten, Sozialisierung, Kommunikation bis hin zur Beziehung zwischen Mensch und Hund und der Rolle des Hundes in der heutigen Gesellschaft.

Auch nach Jahrtausenden des Zusammenlebens sind längst nicht alle Geheimnisse gelüftet. Fest steht: Hunde verstehen Menschen außer­ordentlich gut – wie und warum, bleibt umstritten. Wissen um das Tier und Respekt vor ihm waren die zentralen Anliegen des Kongresses. Im Zusammenleben von Hunden und Menschen in einer immer künstlicher werdenden Umwelt kommt es immer wieder zu Problemen.

Um Hunde besser erziehen zu können,...

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WUFF-Redaktion