Lange war man in Hundehalterkreisen der Meinung, die Angst eines Hundes müsse man ignorieren, andernfalls man sie verstärke. Nun zeigt sich, dass dies so pauschal nicht richtig ist. Im Gegenteil, bei manchen Formen von Angst ist sind Zuwendung und das Vermitteln von Sicherheit durch den Halter von großer Bedeutung. Im nächsten WUFF ein Artikel von Sabine Pilguj über das Training mit Angsthunden – weil Angst krank macht!
Abbruchsignale sind eine Form der Kommunikation, mit der erreicht werden soll, dass der Empfänger ein bestimmtes (vom Sender unerwünschtes) Verhalten beendet. Während die einen überzeugt sind, dass Abbruchsignale das Vertrauen des Hundes in seinen Halter erschüttern, zeigen andere, dass sie eine normale Form der Kommunikation zwischen Hunden darstellen. Pauschallösungen gibt es grundsätzlich keine, wie Günther Bloch sagt. Zudem geht es immer auch um die Art des Abbruchsignals. Hier zu differenzieren würde auch die Diskussion zwischen Gegnern und Befürwortern versachlichen. Im nächsten WUFF ein Interview mit Günther Bloch und Sophie Strodtbeck zum Thema Abbruchsignale.
Das Kopfhalfter (Halti®) wurde von dem britischen Verhaltensexperten und Tierschützer (und zeitweiligem WUFF-Autor) Dr. Roger Mugford in den 1990er-Jahren als Hilfsmittel in der Therapie und zur Führung sozialaggressiver Hunde entwickelt. Immer öfter sieht man aber Hundehalter, die einen Hund oder sogar Welpen an diesem Halfter einfach hinter sich herschleifen, der Kopf des Hundes dabei völlig verdreht, was durch die Einwirkung auf die Halswirbelsäule als tierschutzrelevant angesehen wird. Das Halti® als Führhilfe oder als tierquälerisches Drangsalierungsmittel? Wie denken Sie darüber? Haben auch Sie Erfahrung mit dem Halti®? Schreiben Sie uns! (Kontakt siehe Seite 6)

Rasseporträt WUFF 04|12:
Leonberger